Integral Ecology
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Tuesday, 07 February 2012
Verein für integrale Ökologie und Sozialforschung PDF Print E-mail

Über uns

 

Die Gesellschaft für integrale Ökologie und Sozialforschung e.V. wurde mit der Ausstellung von Dina Dräger in der Dresdner Bank Leipzig im Frühjahr 2008 tätig. Wir gründeten uns offiziell im Herbst in Weimar und bekamen den Status der Gemeinnützigkeit.

Die Idee der Mitwelt ist zentraler Bestandteil unserer Philosphie. Es drückt aus, dass der Mensch ein Teil der Welt ist und somit vollständig im Universum integriert ist. Außerdem besteht hierbei nicht die Gefahr des Mittelpunktwahns. Alles Existierende ist gegenseitig verknüpft, ohne eine Hierarchie, die wir bisher als Krone der Schöpfung anzuführen meinten. Natürlich gibt es geistige und andere Ebenen der Unterscheidung, diese sind jedoch nicht länger einer Beurteilung unterworfen. Die von der Physik festgestellten gegenseitigen Wechselwirkungen bestehen nicht nur zwischen toten, sondern auch lebenden Wesen. Insofern ist das Konzept des Universums, das mehr ist als ein mechanistisches Weltall, noch zu erweitern, hin zum Begriff des Kosmos, der einem lebenden Organismus vergleichbar ist.

Diese Erweiterung unseres Horizontes geht einher mit dem Bedürfnis zu unseren Wurzeln zurückfinden. Dies verstehen wir auf einer sozialen, sowie biologischen Grundlage. Wir können dem Verlauf der Natur folgend, unsere Häuser bauen und dementsprechend die Infrastruktur ausrichten, als Beispiel.  

Weiterhin geht es um die übergreifende kulturelle Verständigung. Der Austausch und die Kommunikation zwischen indigenen und urbanen Völkern sollen insgesamt gefördert werden. Insbesondere liegt uns am Kontakt zu den australischen Aboriginals um von ihnen zu lernen. Im gegenzug möchten wir ihre Rechte unterstützen.

 

Naturvölker haben eine ganzheitliche Sichtweise und sehen sich als ein Teil des Kosmos. Sie leben die Mitweltphilosophie. Davon wollen wir lernen und ihnen Unterstützung, politische und soziale Hilfe zurückgeben und die Vernetzung von Initiativen betreiben.

Der wichtigste bereits bestehende Kontakt ist der mit dem australischen Stamm der Nyungah. Dies soll kontinuierlich weitergehen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker GfbV haben wir bereits für die Zusammenarbeit gewinnen können.

Das große Problem ist die Ablehnung der Spiritualität durch viele politische fortschrittliche Kräfte, und das politische Desinteresse vieler spirituell denkender Menschen. Hier wollen wir vermitteln und durch eine neue Aufklärung die nötigen Impulse setzen. Allein durch die Kritik an der Kirche wurde sprichwörtlich das Kind mit dem Bad ausgeschüttet. Auch die metaphysischen Bereiche sollen Bestandteil der Forschung sein.

Aus der Erbschaft der schweizer Emigrantin Leni Rüegg die uns wesentlich inspiriert hat, stehen 1.500 Bücher, Regale, Tausende von Briefen und Dokumenten zur Verfügung, die als Grundstock für das zu gründende Institut für integrale Ökologie dienen sollen.

 

 
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